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Clematis


Clematis

Standort, Pflege, Schnitt


Es gibt eine sehr große Anzahl an Clematisarten und -sorten, wodurch man die Möglichkeit hat, weniger empfindliche Pflanzen zu wählen. Entscheidend ist aber die richtige Bestimmung des Standortes.

Während die Wildformen oft sehr robust sind und keine übertriebene Sorgfalt verlangen, ist bei den großblumigen Hybriden häufig mehr Pflege nötig.


Standort

Clematis lieben als Waldpflanze einen kühlen, schattigen Wurzelbereich mit humosem, frischem, gut durchlüftetem, feuchtem, aber nicht staunassem Boden. Daher ist unbedingt für eine Fußbeschattung, z.B. durch niedrige Stauden oder auch einen schattenspendenden großen Stein oder ähnliches, zu sorgen. Dagegen fühlen sich die oberen Teile der Pflanze in der Regel am wohlsten in der Sonne.


Pflege

Eine gute und gründliche Bodenvorbereitung fördert das Anwachsen und erleichtert den Arbeits- und Pflegeaufwand während der ersten Jahre. Gute, fruchtbare Böden zeichnen sich durch einen hohen Gehalt an Grobporen aus. Daher sollte ein schwerer Boden gegebenenfalls mit Kiessand aufgebessert werden. Durch Einmischung von organischer Substanz wie z.B. Kompst und Rindendünger sollte die Bodengare verbessert werden.

Clematis brauchen keinen speziellen Dünger. Düngen Sie deshalb Ihre Clematis im Rahmen der normalen Düngung Ihrer Ziergehölze mit einem organischen oder mineralischen Volldünger. Die Ermittlung der optimalen Düngermenge läßt sich nur durch eine Bodenuntersuchung ermitteln, die wertvolle Anhaltspunkte für eine richtige Düngung gibt.


Schnitt

Der Schnitt der Clematis richtet sich in erster Linie nach der Hauptblütezeit der Art/Sorte. Während bei den Wildarten ein regelmäßiger Schnitt unterbleiben kann, sollten viele großblumige Hybriden regelmäßig geschnitten werden. Wenn gewünscht, werden alle spütblühenden Arten/Sorten im zeitigen Frühjahr, und alle frühblühenden gleich nach der Blüte zurückgeschnitten.

Bei den sommer- und herbstblühenden Pflanzen empfiehlt sich ein jährlicher Rückschnitt im Nachwinter aller vorjährigen Triebe bis knapp über ihrer Basis. Dadurch können jährlich neue Triebe entstehen, die zu einer guten Blütenbildung führen und ein Verkahlen im unteren Bereich verhindern.

Die von Mai bis Juni blühenden Sorten haben ihre Blütenknospen bereits im Sommer des Vorjahres angelegt. Hier beschränkt sich in den ersten Jahren nach der Pflanzung der regelmäßige Schnitt auf das Entfernen schwacher und toter Triebe. In späteren Jahren, wenn das Triebwachstum nachläßt, kann ein radikaler Schnitt erfolgen. Selbstverständlich kann dieser Radikalschnitt auch im Nachwinter durchgeführt werden mit der Folge, daß die Blüte in diesem Jahr ausfällt.

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